STEIRISCHES VOLKSLIEDWERK Steirisches Volksliedwerk Sporgasse 23/III, 8010 Graz T 0316 90 86 35 E service@steirisches-volksliedwerk.at I www.steirisches-volksliedwerk.at gesungen, gespielt und getanzt. 2025 konnten wir damit rund 2.000 Kinder begeistern. Bei unserer „Jodeltankstelle“ konnten Jodelbegeisterte garantiert abgasfrei und preisstabil Jodler „tanken“ und diese Fähigkeiten in der „Kleinen Jodelschule“ noch vertiefen. Dreimal wurde mit den GrazGuides Peter Rosegger in Graz entdeckt – auch mit Anekdoten, Gedichten und Volksliedern. Nach dem jährlichen – und einzigartigen – „Teufelsgeigentreffen“ fand zum zweiten Mal der „Admonter Bradlkurs“ statt. Der vor allem für Blasmusiker konzipierte Kurs ermunterte zum freien Spiel: Melodie und Gegenstimme finden, „basseln“ und begleiten – fertig ist die „Tanzlmusi“. Beim „Sonnleiten-Seminar“ in Oberwölz ließen wieder rund 60 Teilnehmende die zweitkleinste Stadt der Steiermark fünf Tage lang erklingen. Bewährte Formate wie das Kinder- & Jugendseminar Salzstiegl, der Steirische Harfenkurs in Bad Gleichenberg, das Hüttenseminar „Volksmusik im Gebirge“ oder die Veranstaltung „A guate Mischung“ in Aigen fanden ebenfalls großen Anklang und waren ausgebucht. Wir sind überzeugt, dass regionale Kulturarbeit gemeinsam besser funktioniert – deshalb setzen wir auf ein starkes Netzwerk mit zahlreichen Kooperationspartnern und Unterstützern: Land Steiermark, Stadt Graz, Volkskultur Steiermark GmbH, Steirische Tourismus GmbH, Wirtschaftskammer Steiermark, Energie Steiermark, Steirische Jägerschaft, Landwirtschaftskammer Steiermark, Universalmuseum und Fachhochschule Joanneum, GrazGuides, Grazer Wechselseitige, Uniqa, Steirischer Blasmusikverband sowie Steirisches Volksbildungswerk. Auch auf wissenschaftlicher Ebene war das Steirische Volksliedwerk präsent: Gemeinsam mit der PPH Augustinum Graz und dem Institut für Musikpädagogik der KUG wurde im März das eintägige Symposium „Kultur grenzenlos?“ abgehalten, bei dem auch der Canorum-Styriae-Preis an Magdalena Maria Wolf für ihre Masterarbeit „Volkstanz zwischen den Seiten“ verliehen wurde. Im Dezember erschien der Symposiums-Sammelband „Sound in the City: Musik in mitteleuropäischen Städten“ mit internationalen Forschungsbeiträgen. Im „Vierzeiler“ präsentieren zudem regelmäßig Nachwuchswissenschaftler des Instituts für Ethnomusikologie der KUG ihre Projekte. Die Bedeutung des Steirischen Volksliedwerks wurde 2025 besonders hervorgehoben: Anlässlich des Jubiläums „120 Jahre Steirisches Volksliedwerk“ wurde am 15. Oktober ein Fest im Landhaus gefeiert, und am 16. Oktober lud Landeshauptmann Mario Kunasek zu einem Empfang in die Grazer Burg und würdigte die wichtige Rolle langjähriger Kulturinstitutionen für die kulturelle Identität der Steiermark. 19
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